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Singapur: Die Stadt im Garten

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Singapur: Die Stadt im Garten

  • Mit Attraktionen und Luxushotels der Superlative empfängt der Inselstadtstaat in Südostasien wieder ausländische Gäste. Zu den Highlights seiner futuristischen Architektur gehören das „Marina Bay Sands“ und die „Gardens by the Bay“.
Singapur Luxusreisen

Ein beliebtes Thema im Zeichenunterricht der 1970er-Jahre war „So stelle ich mir unsere Stadt im Jahr 2000 vor“. Wer heute all die sonderbaren Fantasiegebäude und -konstruktionen auf den alten Kinderzeichnungen mit dem aktuellem Stadtbild Singapurs vergleicht, wird jede Menge Ähnliches entdecken können. Denn selbst wenn die fliegenden Autos und Untertassen noch fehlen: Viele visionäre Vorstellungen sind in dem kleinen Inselstaat südlich von Malaysia bereits Wirklichkeit geworden. Auch offenbart sich hier, was die jungen Träumer im Technikrausch des 20. Jahrhunderts übersehen hatten: Die Zukunftsstadt ist grün.

Das wird dem Gast der „Löwenstadt“ (die wörtliche Übersetzung von Singapur) gleich bei der Ankunft deutlich. Denn der Singapore Changi Airport ist nicht nur ein supermoderner Hightech-Flughafen mit schicken Einkaufsstraßen, Restaurants und Ruhezonen wie Orchideenpark oder Schmetterlingsgarten. Mit den exotischen Grünanlagen des 2019 eröffneten Jewel Changi Airport ist er zugleich auch eine große Freizeitattraktion. Dessen gewaltige Glaskuppel bedeckt den fünfstöckigen Innengarten „Shiseido Forest Valley“, einen Canopy Park sowie den von Wald gesäumten „Rain Vortex“. Mit 40 Metern ist er der höchste Indoor-Wasserfall der Welt.

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Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs: ein Fabelwesen, das unten Fisch und oben Löwe ist.

Wolkenschiff und Turmbaumwald

Bei der Fahrt nach Downtown stehen viele Bäume an den Straßen. In Richtung Zentrum wächst die Zahl der Wolkenkratzer. Unzählige Varianten zumeist hoher, schlanker Türme aus Stahl, Beton und Glas recken sich zum Himmel, gleichfalls stets von Tropengrün umgeben. Dazwischen immer wieder historische Fassaden aus der Kolonialzeit sowie zahlreiche zeitgenössische in allen nur denkbaren Formen. Besonders markant: die Konzerthalle „Esplanade – Theatres on the Bay“, rundum bedeckt mit funkelnden Metallzähnen, deren Form und Oberfläche einer überdimensionalen Küchenreibe ähnelt. Als Vorbild dazu hatte die stachelige Zibetfrucht Durian gedient. Auch „The Hive“ (Learning Hub), ein Gebäude der Technischen Universität Nanyang, schaut wirklich wie ein riesiger Bienenkorb aus.

Das spektakulärste Bauwerk Singapurs ist das 2010 eröffnete Luxushotel Marina Bay Sands – ein Wolkenschiff auf drei 200 Meter langen Beinen, gekrönt von einem endlos erscheinenden Dachgarten mit Pool und Palmen. Geschaffen hat es Stararchitekt Moshe Safdie. Von ihm stammt auch vis-à-vis das Museum für Kunst und Wissenschaft in Form einer Lotusblüte, der Jewel Changi Airport und die Zwillingswohntürme „Sky Habitat“.

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Star-Architekt Moshe Safdie schuf das spektakuläre Luxushotel Marina Bay Sands, das 2010 eröffnete.

Mit ständig neuen Attraktionen überrascht und fasziniert das gutbetuchte kleine Land, das nicht einmal halb so groß wie Hamburg ist. So, wie es tagtäglich in die Höhe und dank Landgewinnung sogar flächenmäßig wächst, mehrt es seinen Wert als Wohn- und Arbeitsort und wird sowohl für Investoren als auch Touristen immer attraktiver. Zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten gehört das 2012 eröffnete weltgrößte Aquarium „Underwater World Singapore“ sowie der Erlebnis-Landschaftstierpark „River Safari“, der die Lebensräume an den acht bekanntesten Flüssen der Erde nachgestaltet.

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Rote Pandas gehören zu den Publikumslieblingen im Erlebnistierpark „River Safari“.

Zu den Highlights der aufwändigen Selbstdarstellung gehören seit der Jahrtausendwende die einzigartigen „Gardens by the Bay“ im avantgardistisch geprägten Zentralbezirk Singapurs. Die weitläufige Parkanlage an der Marina Bucht liegt in der Nachbarschaft zu Marina Bay Sands und dem Riesenrad „Singapore Flyer“. Sie bereichert nicht nur das Freizeitangebot der tropischen Millionen-City, sondern prägt von Anfang an auch deren Silhouette mit. Mit ihren kühn geformten Bauten fügt sie sich perfekt in die futuristische Umgebung ein und verstärkt den Eindruck Singapurs von einer grünen Zukunftsmetropole, die sich selbst von einer Gartenstadt in eine „Stadt im Garten“ umerfinden möchte.

Dominiert werden die „Gardens by the Bay“ von zwei riesigen, nachts beleuchteten Gewächshäusern. Ihre geschwungenen Glaskuppeln, von einer Gitterkonstruktion aus weißem Stahl gehalten, erinnern an die mächtigen Leiber von Dinosauriern oder an die Außenskelette urzeitlicher Meerestiere. Beinahe die Hälfte der investierten Milliardensumme für die außergewöhnliche Gartenstadt floss in den Bau der gläsernen Hallen, die zusammen eine Fläche von zwei Hektar überspannen. Besucher können sie in mehreren Etagen erkunden und erleben.
Bereits kurz nach ihrer Eröffnung 2012 wurden die von dem britischen Architektenbüro Wilkinson Eyre entworfenen Bauten im Bay South Garden vom World Architecture Festival zu „Gebäuden des Jahres“ gekürt. Ebenfalls aus Großbritannien stammen die beiden Firmen, die das Design für Bay South und Bay East konzipierten. Das Land für das gesamte Projekt wurde künstlich erschaffen. Der aufgeschüttete Sand stammt aus Indonesien.

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Architektonische Akzente in dem von Wolkenkratzern geprägten Singapur setzt der 1010 Hektar große Park Gardens by the Bay mit dem „Hain der Superbäume“ und zwei Gewächshäusern in Dino-Form.

Gewächshaus zum Erfrischen

Das Innere der Dino-Halle „Cloud Forest“ (Wolkenwald) wird von einem 35 Meter hohen, begehbaren Berg beherrscht. Im tropischen Dickicht, das auf ihm wuchert, lassen sich unzählige Orchideen, Kannenpflanzen und Farne entdecken. Gleich am Eingang ins immergrüne Reich der feuchtwarmen Nebelwälder werden botanische Weltreisende von einem haushohen Wasserfall empfangen.
Mit einer überbauten Fläche von 1,28 Hektar ist der zweite gläserne Superbau an der Marina Bay, der „Flower Dome“, eines der größten Gewächshäuser der Welt. Während man sich in hiesigen Breiten besonders an kalten Tagen gern in angenehm warmen Gewächshäusern aufwärmt, dient der „Flower Dome“ eher zum Erfrischen. Bei Außentemperaturen von meist über 30 Grad im Schatten empfinden Singapurbesucher einen auf 20 Grad gekühlten Raum als „ziemlich kalt“. Bäume, Sträucher und Blumen aus der nördlichen Hemisphäre fühlen sich hier sehr wohl und gedeihen prächtig.

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Definitiv ein Highlight in Singapur: der botanische Garten.

Ältester Glashaus-Bewohner ist ein tausendjähriger Olivenbaum aus Italien. Zu den botanischen Raritäten zählt auch eine 500 Jahre alte Kamelie, die für über 30.000 US-Dollar in China erworben wurde. Sie stammt ursprünglich aus Japan und gelangte schon vor Jahrhunderten in das benachbarte Kaiserreich.
Der wohl schwergewichtigste Einwanderer ist ein gigantischer Baobab, ein Affenbrotbaum aus Senegal, der bei seiner Ankunft mehr als 34 Tonnen auf die Waage brachte. Insgesamt werden in den beiden Hallen der „Gardens by the Bay“ 260.000 Pflanzen gepflegt.

Cocktails in der Baum-Bar

Unter den gigantischen, zwischen 25 und 50 Meter hohen Kunstbäumen des Zukunftsparks, den „Supertrees“, sind die Schornsteine der Kühlanlagen für die Gewächshäuser versteckt. Die von tropischen Hänge- und Kletterpflanzen überwucherten Stahl-Baum-Türme können Parkbesucher per Fahrstuhl oder Treppe erklimmen. Untereinander teils mit luftigen Fußgängerbrücken („Skyways“) verbunden, bietet der „Hain der Superbäume“ atemberaubende Aussichten auf den Park und die Stadt.

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Untereinander teils mit luftigen Fußgängerbrücken verbunden, bietet der „Hain der Superbäume“ atemberaubende Aussichten auf den Park und die Stadt.

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Nach Eintritt der Dunkelheit finden von Musik begleitete Licht- und Tonshows statt, die sich mit der allnächtlichen Prachtbeleuchtung der Metropole vereinigen („OCBC Garden Rhapsody“, täglich ab 19.45 Uhr und 20.45 Uhr, jeweils 15 Minuten). Am besten genießen kann man das großartige visuelle Spektakel bei einem kühlen Cocktail von der Dachterrasse der Supertree-Bar „Alfresco“ vis-à-vis vom Marina Bay Sands mit einer atemberaubenden Aussicht auf den gigantischen Hotelbau.

Den 32 Hektar großen Bay East und den Bay South Garden mit 54 Hektar verlinkt auf weiteren 15 Hektar der Bay Central Garden durch eine drei Kilometer lange Strandpromenade. Die wunderschöne Spazierstrecke führt vom Zentrum bis in den Osten Singapurs.

(Die Recherche zu diesem Beitrag wurde unterstützt von Singapore Airlines.)

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Tipps & Infos

Luxus-Hotels: Außer seinem sensationellen Dachpark mit Infinity Pool hat das Marina Bay Sands auch wunderschöne Zimmer. Grandiose Blicke darauf sowie auf die komplette Marina Bay genießt man neben ausgezeichnetem Service im Ritz Carlton oder Mandarin Oriental. Zu den vornehmsten und traditionsreichsten Nobeladressen des Stadtstaates zählen das soeben frisch renovierte Raffles sowie das Fullerton an der Mündung des Singapore River in die Marina Bay.

Allgemeine Reiseauskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt Singapur in Frankfurt am Main, Telefon 069-920-7700, www.visitsingapore.com). Die gebührenfreie Hotline für Touristen in Singapur ist 1800-736-2000, aus dem Ausland 0065-6736-2000.