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Oris x Momotaro: Schweizer Uhren und japanische Jeanskultur

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Oris x Momotaro: Schweizer Uhren und japanische Jeanskultur

  • Die Schweizer Uhrenfirma Oris schlägt eigene Wege ein: Gemeinsam mit dem modernen japanischen Jeans-Label Momotaro entwickelt das Unternehmen eine Spezialedition ihrer ikonischen Oris Drivers Sixty-Five. Ein Gespräch über Qualität und Design, über Handwerk und Leidenschaft
Schweizer Uhrhandwerk trifft auf japanisches Design. Luxusreisen

Katsu Manabe, Managing Director bei Momotaro Jeans und Sohn des Firmengründers über die Kooperation mit Oris, japanische Jeanskultur und das besondere an Momotaro-Jeans.

Herr Manabe, welche Geschichte steckt hinter der Firma Momotaro?

Katsu Manabe: Sie begann 1992, als mein Vater die Textilfirma Collect gründete, Am Anfang arbeiteten dort nur drei Mitarbeiter in einem winzigen Büro beim Bahnhof von Kojima. Alles war sehr einfach, aber genau, was sie benötigten. Daraus entwickelte sich ein Unternehmen mit 140 Angestellten, die in unseren Hauptsitzen in Okayama und Tokio arbeiten.

Woher kommt der Name Momotaro?

Wir wollten einen starken Namen, der unseren Willen, Japans besten Indigo Denim herzustellen und die beste Denim-Manufaktur der Welt zu werden, ausdrückt. Momotaro ist eine Heldenfigur der Japanischen Folklore und fest in Okayama verwurzelt. Sogar unser Flughafen heißt Okoyama Momotaro Airport. Er ist das berühmteste Symbol unserer Stadt und Präfektur. Deshalb benannten wir unsere Firma stolz danach.

Wie bedeutsam ist die japanische Jeanskultur?

Jeans wurde in den 1960ern ein cooles Importprodukt, das noch immer populär ist. In den 70ern und 80ern kamen Schulbewegung und Hippie-Trend nach Japan, damit wurden Jeans Bestandteil der japanischen Mode. In den 90ern begann ein Vintage-Denim-Trend, der immer noch andauert. Es gibt immer noch jede Menge Denim-Aficionados mit eigenen Vintage-Jeansläden, die die Tradition weitergeben. Heute sind Jeans der Kern des japanischen Modemarkts.

Was sind die Unterschiede zwischen japanischen, amerikanischen und europäischen Jeans?

Ich denke, da gibt es klare Definitionen. In den USA haben Jeans ein simples, aber starkes Image, und die Passform ist zentral. In Europa geht’s um Design und Styling. In Japan achten wir auch Qualität und Details.

Wie definiert sich japanische Handarbeit?

Japanische Handarbeit ist wie Gastfreundschaft. Jedes Detail entsteht im Hinblick auf den Endverbraucher. Das verstehen wir unter echter Qualität.

Was ist speziell an der Art, wie Sie den Stoff weben und färben und wie Sie die Jeans herstellen?

Zusammengefasst lautet unser Credo „keine Kompromisse“. Wir machen in keinem der Herstellungsprozesse Kompromisse. Das Ausgangsmaterial muss hochstapelige Baumwolle erster Qualität sein. Wir verwenden nur dunkelblaue Strangfärbung für schöne Farbverläufe; wir weben auf alten Originalwebstühlen für eine wie handgemachte Textur und Details werden sorgfältig von Hand aufgenäht. Kurz: keine Qualitätskompromisse. Wie sind immer besser als die globalen Standards.

Keine Kompromisse bei der Qualität: Momotaro nutzt ausschließlich feinstes Material und originale Vintage-Webstühle. Luxusreisen

Keine Kompromisse bei der Qualität: Momotaro nutzt ausschließlich feinstes Material und originale Vintage-Webstühle

Bilden Sie Ihre Angestellten für Ihre Momotaro-Qualität aus?

Sicher. Aber nicht nur in der Herstellung. Das gesamte Verkaufspersonal muss ebenfalls lernen zu nähen und zu sticken, was schwieriger ist. Wir haben etwa 50 Angestellte, die nähen können.

Interessieren sich auch junge Leute dafür, bei Ihnen zu arbeiten und diese Fähigkeiten zu lernen?

Ja und nein. Viele Junge wollen sticken und nähen lernen. Aber es ist nicht so einfach, junge Leute für unsere Fertigung zu gewinnen. Es wird auch immer schwieriger, Mechaniker für die Wartung unserer Vintage-Webstühle zu finden. Kürzlich hat einer unserer Spezialisten mit 50 Jahren Berufserfahrung einen 27-Jährigen für diese Arbeit ausgebildet. Das war cool.

Oris x Momotaro. Luxusreisen
Oris x Momotaro: Das ist nicht bloß eine Produktzusammenarbeit – es sind Geist, Kultur und Handwerkskunst, die zusammenpassen

Weshalb haben Sie sich für die Partnerschaft mit Oris entschieden?

Wir fühlten, dass dies eine Chance für beide darstellt, neues Territorium zu betreten. Dies ist das erste Mal, dass wir mit einer Schweizer Uhrenfirma zusammenarbeiten, und ich denke, auch Oris hat noch nie mit einer japanischen Textilfirma gearbeitet. Oris passt bestens zu uns, weil sie unabhängig sind wie wir, mutige Entscheidungen fällen und von Qualität besessen sind. Dies ist nicht bloß eine Produktzusammenarbeit – es sind Geist, Kultur und Handwerkskunst, die zusammenpassen. Und wir lieben Oris Uhren und deren Geschichte. Go your own way!

Sagen Sie uns, welche Rolle Sie bei der Oris X Momotaro Uhr spielen?

Wir produzieren die Bänder für die Uhr aus unserem robusten Momotaro Denim, versehen mit unseren unverwechselbaren weißen „Battle Stripes“. Ich bin sicher, dass das Aufmerksamkeit erregen wird, es ist eine super Partnerschaft. Mir gefällt das Resultat, ich will unbedingt so eine Uhr!

Das Modell im Detail

Oris x Momotaro
Gehäuse Mehrteiliges Stahlgehäuse, einseitige Drehlünette mit Bronzerand
Größe 40 mm
Zifferblatt Grün mit Verlauf
Leuchtmasse Zeiger und Indexe mit Super-LumiNova®
Glas Beidseitig gewölbtes Saphirglas, innen entspiegelt
Gehäuseboden Edelstahl, verschraubt, Spezialgravur
Bedienelemente Verschraubte Sicherheitskrone aus Edelstahl
Armband Indigofarbenes Momotaro Denim mit zwei „Battle Stripes“, Dornschließe aus Edelstahl
Wasserdichte 10 bar (100m)
Preis 2000 €